Grundprinzipien

 

Die Osteopathie gründet auf 3 wesentlichen Prinzipien:

Wechselwirkung zwischen Struktur und Funktion
Körperstrukturen (Muskeln, Organe, Knochen etc.) und Körperfunktionen (Durchblutung, Verdauung etc.) stehen in einer ständigen, gegenseitigen Abhängigkeit. So kann sich durch eine Veränderung der Funktion (z.B. schlechte Durchblutung) eine Veränderung der Struktur ergeben (z.B. Arthrose). Umgekehrt beeinflusst auch eine veränderte Körperstruktur die Funktionen im Körper.

Der Körper ist eine biologische Einheit
Alle Strukturen und Funktionen im Körper sind untrennbar miteinander verbunden und bilden eine funktionelle Einheit. Somit können Probleme und Funktionsverluste einer Struktur, Schmerzen in einer ganz anderen Struktur verursachen. Die Aufgabe der Osteopathie ist es, solche Zusammenhänge aufzusuchen und zu therapieren.

Selbstheilungsmechanismus
Der Körper hat die natürliche Eigenschaft, sich selbst gesund zu halten und zu regenerieren. Der Mensch ist dadurch in der Lage, störende Einflüsse wie Krankheitserreger oder Verletzungen selbst zu bekämpfen. Häufig sind diese Selbstheilungsmechanismen allerdings gestört. Daher ist es das Ziel des Osteopathen diese Selbstheilungsmechanismen zu aktivieren und zu optimieren, um eine schnellstmögliche Heilung zu unterstützen.